3D-Betondruck trifft Architektur auf der NordBau 2026 in Neumünster
Veröffentlicht am 11. September 2026
Auf der NordBau 2026 zeigen die TH Lübeck, Knaack & Prell Architekten, NELCON und INSTATIQ, wie 3D-Betondruck neue gestalterische Möglichkeiten mit den Anforderungen realer Bauprojekte verbindet.
Unter dem Titel „Informed Concrete – coDE Dialog“ präsentieren die Partner großformatige Wand- und Fassadendemonstratoren im Maßstab 1:1. Im Fokus stehen neue Oberflächenstrukturen, konstruktive Anschlussdetails sowie zwei- und mehrschalige Wandaufbauten. Gefertigt wurden die Demonstratoren mit der mobilen 3D-Betondrucktechnologie von INSTATIQ und Beton von Thomas Beton.
Das Besondere: Die gezeigten Lösungen sind nicht nur Forschungsobjekte. Sie wurden für das geplante Multifunktionsgebäude an der Sportanlage Öjendorfer Weg in Hamburg entwickelt und sollen bereits Anfang 2027 in die reale Umsetzung einfließen.
Damit zeigt das Projekt den gesamten Weg von der digitalen Idee über Forschung und 1:1-Prototyping bis zum gebauten Gebäude.
„3D-Betondruck automatisiert nicht nur einen Teil des Bauprozesses, sondern eröffnet Architekten gleichzeitig völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten. Entscheidend ist, diese Potenziale früh mit den Anforderungen eines realen Bauprojekts zusammenzubringen“, sagt Markus Schilling, Director Business Development bei INSTATIQ.
Bereits zum Auftakt der Messe stieß die Ausstellung auf großes Interesse bei Fachbesuchern sowie Vertretern aus Politik und Bauwirtschaft. Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther besuchte die Ausstellung und informierte sich über die Möglichkeiten des 3D-Betondrucks und die gezeigten Fassadenlösungen.
Die Demonstratoren sind noch bis zum 13. September 2026 auf der NordBau in Neumünster zu sehen.



